Kategorie: Allgemein

  • PIRATEN feiern Tag des Rechts auf Wissen

    PIRATEN feiern Tag des Rechts auf Wissen

    Weltweit gibt es eine bewundernswerte Erinnerungskultur, die Erinnerungstage! So ist am 28. September der Tag des Rechts auf Wissen, den PIRATEN für besonders wichtig erachten.

    Wissen, also Bildung und Forschung, ist wie Gesundheit Teil unserer Zukunftsversicherung und soll von Geburt bis Tod ein Grundrecht sein. Ohne Diskriminierung müssen alle Menschen ein Recht auf Teilhabe an Bildung haben, wie es bei den Piraten im Grundsatzprogramm [1] steht. Dies beinhaltet, dass Wissen allen kostenfrei und bedingungslos zur Verfügung gestellt wird. Wir PIRATEN halten daher es für besonders wichtig, dass Wissensweitergabe an lebenslanges Lernen anknüpft. Ebenso müssen öffentlich beauftragte, beziehungsweise finanzierte Studien transparent für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht und weitergegeben werden [2].

    Max Tischberger, Mitglied der AG Bildung der Piratenpartei, hält fest:

    „Als Mitglied der Schülervertretung bin ich viel in Kontakt mit Lernenden und Lehrenden, und kann aus meiner Erfahrung nur bestätigen, dass Wissen und Bildung essenziell für das ganze Leben sind. Gerade in Pandemiezeiten ist es wichtig, Wissen zu vermitteln und Bildung zu fördern. Damit ist nicht nur die Vermittlung von Wissen von Grundschule bis Universität gemeint, sondern das Lehren und Lernen über das ganze Leben.“

    Dazu fordern wir auch eine Aufhebung der Präsenzpflicht, damit sich unsere Kinder auf das Lernen konzentrieren können, sowie bundesweite einheitliche Lernkonzepte, um das Lehren wie Lernen herkunftsunabhängig zu gestalten.

    Quellen:

    [1] wiki.piratenpartei.de/Parteiprogramm#Bildung

    [2] wiki.piratenpartei.de/Bundestagswahl_2021/Wahlprogramm#Freier_Zugang_zu_allen_aus_Steuermitteln_finanzierten_Forschungsergebnissen_.28Open_Access.29

  • Bürgerdaten gehören in Bürgerhand

    Personenbezogene Daten spielen in unserer modernen Gesellschaft eine immer größere Rolle. Insbesondere Firmen sind daran interessiert, Datenbanken über Internet-Nutzer zu generieren, um personalisiertes Marketing zu betreiben. Auch staatliche Institutionen beteiligen sich an diesem Wirtschaftssegment, indem sie zum Beispiel Meldedaten zum Verkauf anbieten. 

    Einzig die Bürgerinnen und Bürger, deren Daten vermarktet werden, haben nichts davon. Sie werden vom Kunden zum Produkt.

    Für die Bundestagswahl 2021 hat die Piratenpartei daher die Freiheits- und Datenschutzrechte zu einem ihrer Schwerpunktthemen erhoben [1]. Im Bereich “Freiheit und Grundrechte” [2] fordert die Piratenpartei das Recht auf Privatssphäre und informationelle Selbstbestimmung. Daten sollen nur sparsam und zweckgebunden erhoben werden können. Die verdachtsunabhängige Durchleuchtung wird strikt abgelehnt, und das Erheben bezogener Daten soll immer von einer konkreten Information der Betroffenen begleitet werden. Datenschutzbehörden sollen gestärkt, und Bildungsangebote zum Thema für Bürgerinnen und Bürger verfügbar gemacht werden.

    Die Vorratsdatenspeicherung lehnt die Piratenpartei Deutschland ab, und die Privatssphäre soll grundgesetzlich verankert werden.

    Das gesamte Programm zur Bundestagswahl 2021 finden Sie hier: www.piratenpartei.de/bundestagswahl-2021/wahlprogramm-2021/

    Quellen:

    [1] www.piratenpartei.de/bundestagswahl-2021/positionen-2021/

    [2] www.piratenpartei.de/bundestagswahl-2021/wahlprogramm-2021/freiheit-und-grundrechte/

  • ödp, Piraten und Volt: Mythos der „verschenkten Stimme“

    Der Glaube an verschenkte Stimmen ist ein undemokratisches Märchen. Volt, ÖDP & Piratenpartei äußern sich heute in gemeinsamem Video auf den Social Media-Kanälen der Parteien zum Märchen der verschenkten Stimme 

    Piratenpartei Vorstandsvorsitzender Sebastian Alscher: 

    “Echter politischer Wandel gelingt nur mit neuen politischen Kräften”

    Parteien wie Volt, ÖDP und Piratenpartei verschmelzen in der öffentlichen Berichterstattung oft im Balken “Sonstige”. Dahinter stecken allerdings alleinstehende Parteiprogramme mit teils sehr unterschiedlichen Zukunftsvisionen. Ihre Gemeinsamkeit: Sie werden in der Öffentlichkeit auf ihre Größe reduziert. Die Stimmen würden “verfallen”, effektivem Klimaschutz im Weg stehen und sogar “schaden” – das verbreitete erst vor wenigen Tagen der Vorstand der Organisation Campact (Newsletter vom 10.09.). Im öffentlichen Diskurs wird dieses Stimmungsbild nicht groß hinterfragt: Kleine und junge Parteien spielen in der medialen Berichterstattung nur eine untergeordnete Rolle.

    Jetzt meldet sich “der graue Balken” zu Wort: Volt, ÖDP und Piratenpartei richten sich explizit gegen das Märchen der verschenkten Stimme. Der Vorstandsvorsitzende der Piratenpartei Sebastian Alscher stellt klar:

    “Etliche Studien belegen, dass wir auch ohne Präsenz im Bundestag eine Wirkung auf die Politik in Deutschland entfaltet haben. Um politischen Wandel anzustoßen reicht zunächst bereits ein starkes Wahlergebnis auch unter der 5%-Hürde. Es braucht unbedingt neuen Wind, um den notwendigen Wandel anzustoßen, denn die Parteien im Bundestag haben nicht mehr die nötige visionäre Kraft. Die Bedeutung der Parteien für die Zukunft Deutschlands kann gar nicht ausreichend betont werden. Und wenn Wählerinnen und Wähler diesen Sonntag einer Partei ihre Stimme geben, von der sie sich schon jetzt nicht richtig vertreten fühlen, dann legen sie damit den Grundstein für die eigene Parteienverdrossenheit. Für die Demokratie ist das gefährlich.”

    Bei Umfragen liegt der Anteil der „Sonstigen“ bei bis zu 10%, ein Novum in der deutschen Politik. Es zeigt, dass sich immer mehr Menschen einen Politikwechsel wünschen. Diese Tatsache zu ignorieren spricht gegen jedes Demokratieverständnis. Noch nie hat sich taktisches Wählen so wenig gelohnt wie bei dieser Wahl – insbesondere, wenn Dreier-Bündnisse immer wahrscheinlicher werden. 

    Die vielfältige Parteienlandschaft in Deutschland bietet den Wählerinnen und Wählern einen Ausweg aus dem politischen Stillstand. Auf die bundesweite Wechselstimmung können nur Parteien reagieren, die eine andere Politik umsetzen. Der Wählerwille zählt – und nicht der Machterhalt. “Wir ermuntern die Wählerinnen und Wähler, ihre Stimme der Partei zu geben, von der sie sich am besten repräsentiert fühlen“, so Sebastian Alscher.

    Außerdem: Wer heute im Bundestag sitzt, kann morgen wieder raus sein. Mit dieser Dynamik hatten zum Beispiel die Linke und die FDP in der Vergangenheit schon zu kämpfen. Auf strategisches Wählen kann sich niemand verlassen! Bei jeder Wahl entscheiden die Wählerinnen und Wähler neu, welche Partei in den Bundestag kommt. Damit ist klar, dass ein Wandel nur von außen kommen kann. Es braucht eine neue Kraft im Bundestag, um die Zukunft zu gestalten. Es braucht neue Visionen in der Politik. 

    Das gemeinsame Video findet sich hier: youtu.be/6RHxd5ma67Y

  • Besseres Pflegesystem für Patienten und Pflegende

    Die Corona-Pandemie hat viele Schwachstellen im deutschen Gesundheits- und Pflegesystem offengelegt. Pflegende klagen schon seit Jahren wegen überbordender Belastung und einem nicht angemessenen Ausbildungssystem, das die Pflege-Professionalisierung abbaut, statt sie zu entwickeln.

    Angesichts einer alternden Bevölkerung hat die Piratenpartei Deutschland den Bereich „Gesundheit und Pflege“ zu einem Schwerpunktthema für den Bundestagswahlkampf 2021 erklärt [1]. Im Bereich „Gesundheitspolitik“ des Wahlprogrammes legen die PIRATEN ihre politischen Ziele vor [2].

    Unter anderem fordert die Piratenpartei, Über- und Unterversorgung auszugleichen. Während in urbanen Räumen die ärztliche Versorgung über Bedarf vorhanden ist, leiden ländliche Regionen unter massiver Unterversorgung. Mittels einer Bedarfsplanung sollen Versorgungslücken festgestellt werden, und den Kommunen bei unzureichender ärztlicher Versorgung ermöglicht werden, hausärztliche Vertragsarztsitze zu übernehmen und dort Ärzte anzustellen. Es entstehen auch Fehlversorgungen durch den vereinbarten Leistungskatalog der Gesundheitssysteme. Manche Behandlungen werden unzureichend bezahlt, und an anderer Stelle werden nicht notwendige Behandlungen durchgeführt. Die Piratenpartei strebt daher eine Überarbeitung unter Einbindung der Selbstverwaltungspartner sowie der Prinzipien der evidenzbasierten Medizin an.

    Die Arbeitsbedingungen für Fachkräfte in der Pflege sollen verbessert werden. So soll die Qualität der Ausbildung in einer zentralen Instanz überwacht und gewährleistet werden, der Personalschlüssel für medizinisches Personal pro Patient erhöht, und die Entlohnung für Pflegekräfte angehoben werden. Auch die Situation privatpflegender Angehöriger soll verbessert werden, unter anderem durch Anrechnung der Pflegezeiten in Rentenpunkten.

    Sandra Leurs, Themenbeauftragte „Gesundheit & Pflege“ der Piratenpartei Deutschland, führt aus:

    „Der Pflegenotstand war es, der mich 2012 politisch aktiv werden ließ. Noch heute sind wir in einem Pflegenotstand, und in der Coronavirus-Krise ist die Frustration vieler Pflegender aus Mangel an Anerkennung ihrer Überlastung noch weiter gewachsen. Wir dürfen nicht riskieren, dass unsere professionellen Pflegekräfte sich aus Enttäuschung aus der Pflege zurückziehen und in andere Berufe gehen, denn die deutsche Gesellschaft braucht Mittel zur Gesundheitsprävention genauso wie eine starke Gesundheitsversorgung.“

    Das gesamte Programm zur Bundestagswahl 2021 finden Sie hier: www.piratenpartei.de/bundestagswahl-2021/wahlprogramm-2021/

    Quellen:

    [1] www.piratenpartei.de/bundestagswahl-2021/positionen-2021/

    [2] www.piratenpartei.de/bundestagswahl-2021/wahlprogramm-2021/gesundheitspolitik/

  • Die Arbeitswelt der Zukunft gestalten

    Wie werden wir in Zukunft arbeiten?

    Eine Frage zu groß, um sie in allen Facetten zu beantworten. Zweifelsohne aber werden wir vermehrten Einsatz von Automatisierung, Robotik und Digitalisierung in unserer Produktion sehen. Das wird die Arbeitswelt verändern. 

    Zeit also, unser Sozialsystem so zu gestalten, dass die Früchte des Fortschritts der Allgemeinheit zugute kommen. Deshalb hat die Piratenpartei Deutschland das Thema zu einem Schwerpunktthema für die Bundestagswahl 2021 erkoren [1]. Im Themenkomplex “Arbeit & Soziales” ihres Wahlprogrammes stellt sie ihre umfangreichen Reformforderungen zusammen [2]. 

    Die Piratenpartei Deutschland stellt den Menschen mit seiner Würde und seinen Grundrechten in den Mittelpunkt. Erwerbs- und Privatleben sollen besser vereinbar werden, und die Vorteile der Digitalisierung zum flexiblen Arbeiten hinsichtlich Arbeitszeiten und Arbeitsort eingesetzt werden. Erwerbssuchende sollen mit freien Weiterbildungsangeboten unterstützt werden, um den technologischen Fortschritt mit Wissensvermittlung zu verbinden. Arbeitnehmer sollen am Firmenerfolg beteiligt und gerecht entlohnt werden. Den kurzfristigen Nutzen von Leiharbeit erkennen die PIRATEN an, dieser darf aber nicht in prekären Arbeitsverhältnissen missbraucht werden. Die Altersvorsorge wollen sie durch eine Stärkung der gesetzlichen Versicherung stärken.

    Im Sinne eines freiheitlichen Deutschland, das unterschiedliche Lebensentwürfe anerkennt, setzt sich die Piratenpartei für die Rechte von Sexarbeitenden bzw. Prostituierten ein. Auf Grundlage der Selbstbestimmung sollen sie ihren Beruf  frei von Diskriminierung oder Nachteilen ausüben können.

    Das gesamte Programm zur Bundestagswahl 2021 finden Sie hier: www.piratenpartei.de/bundestagswahl-2021/wahlprogramm-2021/

    Quellen:

    [1] www.piratenpartei.de/bundestagswahl-2021/positionen-2021/

    [2] www.piratenpartei.de/bundestagswahl-2021/wahlprogramm-2021/arbeit-und-soziales/

  • Die Zukunft Deutschlands steht und fällt mit seinem Bildungssystem

    Bildung ist elementar für unsere Gesellschaft. Sie lässt uns die Vergangenheit und Gegenwart verstehen und zeigt uns Wege, uns auf zukünftige Herausforderungen vorzubereiten. Auch wirtschaftlich sind wir von einem starken Bildungssystem abhängig. Deutschland als rohstoffarmes Land lebt von modernen Technologien und Dienstleistungen, auch und besonders im verarbeitenden Gewerbe. Nicht umsonst warb die Politik vor einigen Jahren mit der „Bildungsrepublik Deutschland“.

    Dennoch fällt Deutschlands Bildungssystem im internationalen Vergleich zurück.

    Daher hat die Piratenpartei Deutschland den Bereich Bildung als ein Schwerpunktthema für die Bundestagswahl 2021 identifiziert [1]. Im Bereich „Bildung und Wissenschaft“ des Wahlprogrammes [2] legt sie ihre Ziele dar. 

    Die Piratenpartei fordert eine verbesserte Finanzierung der schulischen und universitären Bildung – mindestens auf OECD-Durchschnitt. Das föderale Kooperationsverbot soll überarbeitet werden, sodass die Bundesrepublik den Ländern besser finanzielle Unterstützung im Bildungsbereich geben kann. 

    Kostenfreie, lebenslange Lernmöglichkeiten sind eine zentrale Forderung. Dazu gehört auch, an Universitäten den Fokus auf befristete Arbeitsverträge für Wissenschaftler zu minimieren. Denn wir müssen Wissen im Land halten und für die Bildung verfügbar machen! Dazu sollen wissenschaftliche Forschungsergebnisse nach Veröffentlichung frei zugänglich sein. Was die öffentliche Hand finanziert, steht den Bürgerinnen und Bürgern zu.

    Das gesamte Programm zur Bundestagswahl 2021 finden Sie hier: www.piratenpartei.de/bundestagswahl-2021/wahlprogramm-2021/

    Quellen:

    [1] www.piratenpartei.de/bundestagswahl-2021/positionen-2021/

    [2]www.piratenpartei.de/bundestagswahl-2021/wahlprogramm-2021/bildung-und-forschung/

  • Weltfriedenstag: PIRATEN sind eine Bewegung des Friedens

    Weltfriedenstag: PIRATEN sind eine Bewegung des Friedens

    Durch die UN-Generalversammlung wurde 1981 der 21. September als offizieller Weltfriedenstag bestimmt. Der internationale Tag des Friedens ist eine gute Gelegenheit, sich mit dem Thema zu befassen.

    Das ist besonders uns als Piratenpartei ein Anliegen, denn wir sind Teil einer internationalen Bewegung. Über Kulturkreise hinweg sind wir fast überall vertreten. Beispielsweise sind wir in Israel präsent als auch in Tunesien, wo wir nach dem Arabischen Frühling Teil der Übergangsregierung waren. Über unsere internationale Parteienorganisation sind wir bei der UNO gelistet. In Europa arbeiten wir länderübergreifend zusammen und sind die erste Partei mit einem europaweiten Wahlprogramm. Allein durch diese internationale Ausrichtung sind wir faktisch eine Bewegung des Friedens und des Austausches unter den Völkern.

    Wenn wir uns allerdings die internationalen Entwicklungen ansehen, befinden wir uns gerade in einer Zeit der Veränderung, in der sich alte Machtgefüge auflösen und neue entstehen. Wir befinden uns auf dem Weg hin zu einer multipolaren Welt. Dieser Weg ist hoffentlich friedlich.

    Genau jetzt ist es wichtig, innezuhalten, über die Errungenschaft einer friedlichen Welt nachzudenken und dieses Ziel nie aus den Augen zu verlieren. Genauso ist es wichtig, sich nicht naiv dem Weltgeschehen zu verschließen. Wir müssen uns mit den Veränderungen realistisch befassen, um auf sie vorbereitet zu sein.

    Nur mit Demos, deren einziges Ziel es ist, zu zeigen, dass man Frieden möchte, wird die Welt nicht friedlicher. Es ist viel wichtiger, mehr Wissen und Verständnis für den Bereich Geopolitik aufzubauen. Wir müssen unseren Horizont erweitern, um aktiv und sachlich auf politische Entscheidungsträger einwirken zu können. Durch die technische Entwicklung kann dies massiv zunehmen; es ist insbesondere notwendig, gesamtgesellschaftlich einen Blick dafür zu entwickeln.

    Zum Weltfriedenstag: „Dieser Tag soll offiziell benannt und gefeiert werden als Weltfriedenstag (International Day of Peace) und soll genützt werden, um die Idee des Friedens sowohl innerhalb der Länder und Völker [1] als auch zwischen ihnen zu beobachten und zu stärken.“ [2]

    Unser Wahlprogramm zur Außen- und Sicherheitspolitik: wiki.piratenpartei.de/Bundestagswahl_2021/Wahlprogramm#Au.C3.9Fen-_und_Sicherheitspolitik

    Quellen:

    [1] www.hanisauland.de/wissen/lexikon/grosses-lexikon/n/nation/volk-nation.html

    [2] www.hanisauland.de/node/1329

  • Jetzt Maßnahmen zum Klimaschutz ergreifen

    Den durch Menschen verursachten Klimawandel zu stoppen, ist die wahrscheinlich wichtigste Aufgabe für die nächsten Jahre. Wir sehen jetzt schon durch die Häufung von Extremwetterereignissen, dass auch in unserer Region massive Veränderungen zu erwarten sind. Zu viel Zeit wurde bereits verschwendet, es muss jetzt umgehend gehandelt werden, um die negativen Folgen zu begrenzen, abwenden können wir sie nicht mehr. Statt ideologisch geführter Diskussionen brauchen wir pragmatische Lösungen zur effizienten Reduzierung von Treibhausgasemissionen.

    Für die Bundestagswahl 2021 hat die Piratenpartei Deutschland der Energie- [1] und Umweltpolitik [2] umfangreiche Abschnitte ihres Programmes gewidmet, und diese politischen Bereiche zu einem Schwerpunktthema erhoben [3].

    Die Piratenpartei strebt unter anderem eine dezentrale Versorgungs- und Netzstruktur an, die eine bestmögliche Effizienz der Energieversorgung durch lokale Erzeugung und Verbrauch ermöglicht und dabei die Wertschöpfung in der Fläche verteilt, statt sie auf wenige Konzerne zu konzentrieren. Kohle- und Atomstrom erteilt die Piratenpartei eine Absage. Fossile Energieträger sind bis 2035 komplett und aus der Stromversorgung bereits bis 2030 zu entfernen. Für den Bau von Stromtrassen wird ein Moratorium gefordert, sowie die Offenlegung und öffentliche Prüfung der Planungsgrundlagen [1]. 

    Stoffkreisläufe müssen nach dem Cradle-to-Cradle Prinzip geschlossen werden. Bei elektronischen Geräten stellt sich die Piratenpartei gegen geplante Obsoleszenz, um die Gerätehoheit beim Verbraucher sicherzustellen, das heißt Reparaturen müssen einfach durchführbar sein und Einschränkungen zur Installation von Software abgeschafft werden [2].

    Guido Körber, Themenbeauftragter “Energiepolitik” der Piratenpartei Deutschland, erklärt:

    „Die Energiewende ist nicht teuer, sie wird absichtlich teuer gemacht, indem fossile Energieträger künstlich im Markt gehalten werden. Wind und Photovoltaik sind bereits seit mehreren Jahren die günstigsten Stromquellen und fallen weiter im Preis. Eine konsequente Energiewende ist nicht nur aus Klima- und Umweltgründen notwendig, sondern auch um unsere wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten.“

    Martin Kollien-Glaser, Themenbeauftragter “Umwelt” der Piratenpartei Deutschland, führt weiter aus:

    “Wir müssen dringend zu einem nachhaltigen Wirtschaften gelangen. Wir sehen schon heute die Konsequenzen der globalen Erwärmung. Das 1,5-Grad-Ziel einzuhalten wird eine Herausforderung, aber eine, die wir zwangsläufig angehen müssen wenn wir eine lebenswerte Welt für zukünftige Generationen hinterlassen wollen.

    * Das gesamte Programm zur Bundestagswahl 2021 finden Sie hier: www.piratenpartei.de/bundestagswahl-2021/wahlprogramm-2021/

     

    Quellen:

    [1] www.piratenpartei.de/bundestagswahl-2021/wahlprogramm-2021/energiepolitik/

    [2] www.piratenpartei.de/bundestagswahl-2021/wahlprogramm-2021/umwelt-landwirtschaft-tier-und-verbraucherschutz/

    [3] www.piratenpartei.de/bundestagswahl-2021/positionen-2021/